2004

Der Solarpark "Oberschwaben Solar 1. Projekt GmbH & Co KG" ist 2004 die größte Photovoltaikanlage im Schussental und die zweitgrösste im Landkreis Ravensburg


Möglich gemacht wurde die Anlage von einer Investorengruppe aus Kempten, die 1,1 Millionen Euro in die Anlage investierte.
Die aufgeständerten Module auf dem Flachdach der Spedition Lebert bringen eine Spitzenleistung von 225 Kilowatt. Damit können 200 Menschen komplett mit sauberem Strom versorgt werden.

Es gibt in Deutschland keine andere mittelständische Spedition, die ihre Dächer komplett für Photovoltaikanlagen vermietet hat. Nicht nur in Baienfurt, sondern auch in Kempten und in Ulm wurden auf Lebert-Dächern PV-Anlagen gebaut.  Eine erst in ein paar Jahren vorgesehene Dachsanierung wurde von der Spedition Lebert vorgezogen, um den Bau der Anlage überhaupt möglich zu machen. Immerhin 1.500 Menschen werden mit diesen Anlagen mit Ökostrom versorgt. "Wir waren sofort dabei, als die Idee einer PV-Anlage auf unserem Dach an uns heran getragen wurde", sagt Lebert-Geschäftsführer Peter Steidle.

Die Anlage in Baienfurt sprengte aber auch die Dimensionen des vorhandenen Stromnetzes. Für die Anlage musste eine eigene Kabeltrasse zur nächsten Trafostation der EnBW erschlossen werden. Dabei wurde das Bahngleis zwischen Niederbiegen und Baienfurt unterquert.

Der TV-Journalist und ehemalige Leiter des SWR-Politmagazins Report Baden-Baden hielt die Eröffnungsrede bei der offiziellen Einweihung. Franz Alt, gehört zu den engagiertesten Journalisten, wenn es um Fragen der Menschenrechte und der Umwelt geht.


 

 

2005


 

Der zweite Solarpark, dieOberschwaben Solar 2. Projekt GmbH & Co KG, besteht aus insgesamt vier dachmontierten Anlagen im sonnenreichen Allgäu und verfügt über eine Gesamtleistung von 165,93 KWp.
Die Standorte sind eine Maschinenhalle und ein Ökonomiegebäude in Benningen, ein Firmengebäude in Riedhausen, sowie ein weiteres Ökonomiegebäude in Bad Wurzach.